Strahlkraft

Lebendiges Gedankengut von Pfarrer Elmar Gruber e.V.

DAS VERMÄCHTNIS VON ELMAR GRUBER

, eingestellt von Redaktion (Kategorie: Pfarrer Elmar Gruber)

 ABSCHIEDSBRIEF VON PFARRER ELMAR GRUBER AN SEINE FREUNDE UND GEMEINDE

(Um den Brief besser lesen zu können – bitte auf den Brieftext klicken!)


ELMAR GRUBERS GRAB

Aufgenommen 24.03.2018

Aufgenommen 24.03.2018

DAS „AUFERSTEHUNGSGRAB“

Waldfriedhof München, Gräberfeld 123 (aufgenommen am 23. Juni 2012) 

„Auferstehung bedeutet Entgrenzung,

Aufhebung der körperlichen Daseinsgrenze.

Der Auferstandene kann jetzt auf vielerlei Weise

in Erscheinung treten und Menschen begegnen.“

Elmar Gruber

 

 


 

BIOGRAFIE VON PFARRER ELMAR GRUBER

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Elmar Gruber – sein Leben

Aktuell August 2013 435

Elmar Gruber wurde am 24.5.1931 in Prien am Chiemsee geboren. Ab 1932 wohnte er in München, wo er auch das Abitur am Theresien-Gymnasium machte. Anschließend studierte Gruber Philosophie und Theologie in Freising.

1957 wurde er zum Priester geweiht. Seine Kaplanszeit verbrachte er in Feldkirchen, Glonn und Gräfelfing. Dann folgte seine Zeit als Spiritual im Kloster Beuerberg, bevor er als Religionslehrer an verschiedenen Gymnasien in Freising und München wirkte. (Adams-Gymnasium, Ludwigs-Gymnasium, Klenze-Oberrealschule).

Seit 1964 war Elmar Gruber Fachbereichsleiter im Schulreferat der Erzdiözese München und Freising. Er wirkte als Referent für religionspädagogische Ausbildung und Fortbildung der Erzieher, Lehrer, Pastoral- und Gemeindereferenten und Priester. Außerdem war Elmar Gruber in der Erwachsenenbildung und Lehrerseelsorge tätig und leitete Exerzitienkurse und Beratungen.

  Eine der LEITSAETZE GRUBERS IN SEINEM LEBEN:

Jeder Mensch steht in seinem Leben vor der Aufgabe, einen tragenden Sinn zu finden. Für eine christliche Identität beinhaltet dies die Selbst- und Gottfindung.

Diesem Ziel diente Elmar Gruber in seiner praktischen und literarischen Tätigkeit. Dabei versuchte er, Leben und Gott meditierend zu entdecken und aufeinander zu beziehen. Es geht ihm vorrangig um Lebensbeziehungen- zu sich selbst, zum Du und zu Gott, der die Urbeziehung ist.

Elmar Grubers Bücher fordern heraus. Seine Art, theologische Zusammenhänge aufzuspalten und vorzudenken, lässt keine distanzierte Haltung beim Leser zu. Seine spürbare Begeisterung für die immer neu zu erfahrende Zuwendung Gottes bricht in allen Schriften durch. Gruber versteht es dabei, sowohl den jungen Menschen als auch den Erwachsenen mit dieser immer aktuellen Botschaft anzusprechen.

Die Antwort muss der Leser selbst geben: Grubers Gedankengut führt in die Entscheidung.

 

Elmar Gruber in seiner Arbeit mit Symbolen

Elmar Gruber in seiner Arbeit mit Symbolen

ELMAR GRUBERS PREDIGT ZUM NÄCHSTEN SONNTAG ODER FEIERTAG – IMMER AKTUELL!

, eingestellt von Redaktion (Kategorie: PREDIGTEN DURCH DAS KIRCHENJAHR)

VORWORT

IDEAL IN DEN ZEITEN DES UKRAINE-KRIEGS, DES KLIMAWANDELS  – DIESE WORTE GEBEN KRAFT UND HOFFNUNG!

VERKÜNDIGUNG VON GOTTES WORT DURCH DIE PREDIGTEN DES HOFFNUNG GEBENDEN PFARRERS ELMAR GRUBER

Predigten zu den Sonn- und Feiertagen nach Lesejahren A / B / C  – seit dem 1. Advent 2025 (30. November 2025) ist Lesejahr A.

Immer die aktuelle Predigt!

Inspiration für alle Seelsorgerinnen und Seelsorger bei der Erstellung ihrer Predigten und alle Gläubigen und Interessenten!

Auch als Predigt-Vorlagen!

Herr Pfarrer Elmar Gruber hat seine Predigten immer vollkommen frei gehalten, also ohne jegliche schriftliche Unterlagen.

Die Predigten wurden von einer gläubigen Frau während der entsprechenden Gottesdienste mit Einverständnis von Pfarrer Elmar Gruber privat auf Cassette aufgenommen und danach von ihr aufgeschrieben. Sie dachte sich, jedes Wort von Elmar Gruber ist wichtig – das gehört für die Nachwelt erhalten.

Danke, Helga! Ohne Dich hätten wir diese Predigt-Schätze nicht!

 

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“Mariä Himmelfahrt”

– 15. August 2026

Predigt von Pfarrer Elmar Gruber am 15. August 2003

 

  1. Lesung: 1 Chr 15,3-4,15-16,16,1-2
    Man trug die Lade Gottes in das Zelt, das David für sie aufgestellt hatte, und setzte sie an ihren Platz in der Mitte des Zeltes.
  2. Lesung: 1 Kor 15,54-57
    Gott hat uns den Sieg geschenkt durch Jesus Christus.
    Evangelium: Lk 11,27-28
    Selig der Leib, der Dich getragen hat.

 

Ich begrüße Sie herzlich zum Hochfest der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel! Die tiefen Wirklichkeiten dieses Festes können uns immer wieder neu beglücken, mit Freude und Hoffnung erfüllen.

So bitten wir den Herrn um SEIN Erbarmen, dass ER unser Herz öffnet für SEINE Frohe Botschaft.

 

Predigt

Liebe Brüder und Schwestern!

Gestatten Sie mir den Versuch, mit ein paar Impulsen in die Tiefe der Wirklichkeit des heutigen Festes zu gelangen.                                                           Als erstes eine Vorüberlegung: Es geht wieder um die Unterscheidung von Körper und Leib. Maria wurde mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen, nicht mit ihrem Körper. Körper ist die ‚jetzige Erscheinungsform‘. Und diese jetzige Erscheinungsform ist sterblich. Am Aschermittwoch haben wir versucht, das ins Gespür zu bekommen: Gedenke Mensch, dass Du nicht Staub bist, Du, Deine Person, Dein eigenes Ich, Deine Gestalt sind aus Staub, führen zu Staub, wenn Du Dich aus dem Staub machst. So ist dieses alte platonische Schema, das wir so gelernt haben, dass der Mensch aus Leib und Seele besteht, für die heutigen Menschen etwas zu wenig.

Der Mensch besteht aus Leib, Seele, Geist. Ja, was ist denn das? Leib ist ‚die Wirklichkeit‘, das in der Seele ist der Bauplan, der Strukturplan, der Geist ist, ganz simpel ausgedrückt, ‚das Material, der ganze Mensch‘, er geht im Tod nicht verloren, sondern er wird vollendet in der Vollkommenheit, wenn er diesen Körper in der körperlichen Gestalt loslässt und damit sozusagen freigesetzt ist, um im verklärten Leib in Erscheinung zu treten. Das ist diese Hoffnung, die wir haben, die Trauerarbeit, dass wir über den Glauben und durch das Feiern eine Beziehung über das irdische Leben hinaus zu den Verstorbenen erhalten. Die Beziehung zu den Verstorbenen über das Grab hinaus kann tragender sein als die Beziehung zu den irdisch Lebenden. Mir wurde schon oft bestätigt, dass das so ist. Es heißt nicht: „Geht hin und esst, das ist mein Körper!“ Die Verkörperung von Brot und Wein ist das Geheimnis, das das Sonntagsevangelium uns zeigt. Um das zu meditieren, kann ich immer wieder ein Büchlein empfehlen, das Sie gewiss alle kennen: „Der kleine Prinz“. Lesen Sie das letzte Kapitel!

Ein zweiter Gedanke; Mit dem Namen Maria ist nicht nur ein historischer Mensch gemeint, sondern die Theologie sagt, dass Maria ein Typos ist, eine typische Gestalt, in der sich die ganze Kirche widerspiegelt, in der sich die ganze Schöpfung widerspiegelt. So ist der heutige Frauentag ein Gruß der Schöpfung, wo wir die Blumen segnen, um deutlich zu machen, dass sie einbezogen sind in die Zeichenhaftigkeit der Liebe Gottes.

Dann noch ganz kurz ein dritter Gedanke: Maria ist auch die Gestalt für das ‚Ewig-Weibliche‘. Goethe sagt: „Das Ewig-Weibliche zieht uns hinan.“ Es ist damit gemeint die Sehnsucht, die irdisch unstillbare Sehnsucht. Dieses Ewig-Weibliche ist bei Männern und Frauen gleichermaßen vorhanden – die Sehnsucht nach Erfüllung in unendlicher Liebe. Das sagt uns das heutige Fest, dass es Erfüllung gibt und dass wir richtig leben, wenn wir in dieser Hoffnung auf die Erfüllung unserer Sehnsucht unser Leben leben.

Noch ein vierter letzter Gedanke: Es wird in unserer Zeit von Professoren betont, dass der liebe Gott gar nicht so lieblich ist. Ich habe da schon harte Auseinandersetzungen gehabt, wenn ein Bischof gesagt hat, dass Gott nicht nur barmherzig ist. Da habe ich gesagt: „Sie machen alles kaputt. Gott ist die Barmherzigkeit in Person. ER ist nicht nur selbst barmherzig, sondern ER erwartet von uns, dass wir durch SEINE Barmherzigkeit selbst barmherzig werden, so wie ER barmherzig ist, der SEINE Sonne aufgehen lässt über Gute und Böse.
Gott ist auch ein fordernder Gott. Aber diese Leute, die den strengen Gott wieder hervorholen, bringen immer Beispiele aus dem Alten Testament.
Gott fordert aber: „Vergeltet nicht Böses mit Bösem. Tut Gutes denen, die Euch hassen! Betet für die, die Euch verfolgen! Liebet eure Feinde!“

Ich kann Feindesliebe nicht fordern, ich kann Liebe überhaupt nicht fordern. Da muss ich sagen: Gott vertraut darauf, dass wir von SEINER Liebe so fasziniert sind, dass wir barmherzig werden bis hin zur Feindesliebe, ohne die ein Himmel nicht denkbar ist, wo alle Menschen in der Versöhnung, in der Harmonie, in der Liebe Gottes durch Jesus Christus vereint sind. Das ist unsere Bestimmung. So ist dieser Gott sicherlich unerbittlich, aber diese Unerbittlichkeit besteht darin, dass ohne Barmherzigkeit – das ist unser Beitrag – es nicht geht.

Da gibt uns das heutige Fest die Hoffnung, dass viele Menschen im letzten Augenblick der Begegnung mit Gott diese Bekehrung vollziehen, vom egoistisch denkenden Menschen, wo der Tod der letzte Feind ist, hin zum barmherzigen Menschen, der die Liebe Gottes zur Vollkommenheit braucht.

Dieses Fest heute ruft in Erinnerung. zu welcher großen Zukunft wir berufen sind.

Amen.

 

20. Sonntag im Jahreskreis A

16. August 2026

Predigt von Pfarrer Elmar Gruber am 16.08.1987

 

1. Lesung: Jes 56, 1.6-7

2. Lesung: Röm 11, 13-15.29-32

Evangelium: Mt. 15, 21 – 28

 

Die heiligenTexte des heutigen Tages führen uns in eine Problematik, die sehr wichtig ist, aber nicht ganz einfach. Es geht um den richtigen, um den wahren Glauben. Was ist der Glaube, der Heil bringt – und zwar nicht erst Heil nach meinem Tod, sondern der schon jetzt das Heil bringt und mir hilft, dass ich mein Leben, so wie es ist, bewältige? Jesus wird uns gezeigt in der Begegnung mit einer Heidin. Mag es sein wie es ist – es kommt immer auf das Herz an, das sich der Liebe Gottes öffnet.

 

Predigt:

 

Liebe Christen, liebe Freundinnen und Freunde!

Wir sehen hier schon einen ganzen Problemberg aufgehäuft in den Worten dieses heiligenTextes. Wollen wir uns ein wenig Zeit nehmen und versuchen, das Wesentliche zu erfassen. In der Lesung aus dem Propheten Jesaja ist uns klar gezeigt worden, was das Bewusstsein des gläubigen Juden zur Zeit Jesu war: „Das Heil, die Rettung, kommen von Jahwe, dem Gott, der sich in der Geschichte unseres Volkes erwiesen hat. Und das Heil dieses Gottes ist ein Heil für alle Menschen. Aber alle Menschen müssen zum Berg des Herrn gehen, müssen die Opfer darbringen, müssen in den jüdischen Tempel gehen, wenn sie das Heil dieses Gottes haben wollen. Das Heil kommt von den Juden. Und nur über die Juden kommt man zum Heil Jahwes“.                      So war das Bewusstsein. Jetzt die typische Situation zur Zeit Jesu: Israel hat seinen Gott wieder einmal verlassen. Es hat IHN zu einem pharisäischen, gesellschaftlichen System gemacht. Und Jesus kommt nun als Prophet, um in Israel den wahren Gott der Ge­schichte wieder neu in den Mittelpunkt zu stellen. Das Heil ist bei den Juden, und das ist gefährdet, weil die Juden ihren Gott verlassen haben. Jetzt bringt Jesus wieder SEINEM Volk den heilbringenden Gott zurück. Das steht nun mal drin: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Söhnen des Hauses Israels, die weggegangen sind, dass ich ihnen den verlorenen Jahwe wieder bringe.“ Da kommt nun die Frage auf: Ja, was ist dann mit den Anderen? Das Evangelium ist in einer Zeit entstanden, wo schon Heiden­-Mission war. Nun, da ist jetzt die Frage:  Müssen jetzt die Heiden alle Juden werden, damit sie das Heil erlangen können oder ist unser Gott, der sich in Jesus Christus offenbart, nicht ein Gott, der unmittelbar alle Menschen erreichen kann? Und was muss man tun oder wie kommt man zu diesem Gott?

Da wird nun eine Heidin Jesus in den Weg gestellt – also eine, die nicht nach Jerusalem pilgert, die nicht in den Tempel geht, die nicht die jüdische Tradition hat. Und diese Heidin wird uns gezeigt als ein Mensch, der spontan erkennt: „Du kannst mir helfen, Du bist der Einzige, der mir helfen kann.“ Da hören wir das Eigentliche schon, was unsere Frage ist: WAS IST DER WAHRE GLAUBE? Wenn einem aufgeht, dass der Herr helfen soll, Erbarmen haben soll, dann ist das kein Glaubensbekenntnis, das ist kein Eintritt in die jüdische Synagoge, das ist gar nichts Gesellschaftliches, das ist nur ein Notschrei, der aus der Brust einer gequälten Mutter kommt und der unmittelbar diesen Jesus erreicht. Und da wird nun zunächst diese Abfuhr erteilt. Jesus sagt nicht gleich „Ja, Dir geschehe, wie Du willst.“ Warum denn? Die Frau muss sich eine Blöße geben, sie muss auch durch etwas durch, sie muss das an­nehmen: „Das Heil liegt bei den Juden.“ Und die Jünger reagieren bei dieser Frau auch nicht aus Barm­herzigkeit, sondern weil es ihnen unangenehm ist, wenn sie hinter­herschreit. Sie sagen: „Mach doch, dass die Ruhe gibt, das ist ja nicht zum Aushalten.“ Und dann wird sichtbar, diese Frau lässt sich nicht abbringen. Sie weiß, das Heil kommt nur von IHM. Und wie Jesus ihr die Abfuhr erteilt, ist sie schlagfertig. So wird sie uns hier gezeigt, sie sagt: „Ja, aber so wie die Hunde unter den Tischen ihres Herrn die Abfälle sammeln, so ist es auch, dass das Heil, das bei den Juden ist, für alle etwas abgibt“. Und da ist Jesus offensichtlich betroffen, und ER sagt: „Dir geschehe, wie Du willst, ja, Du hast den wahren Glauben“. Es muss also nicht über Israel laufen, es kann direkt durch Jesus von Gott kommen.

 Jetzt übertragen Se diese Situation auf unsere Problematik. Müssen alle Menschen katholisch werden, in die Kirche gehen, um von Gott Heil zu erlangen? Kann Gott auch außerhalb direkt den Menschen das Heil schenken? Die Texte des Zweiten Vatikanischen Konzils sagen eindeutig, dass unser Gott in allen Religionen drin ist. Die Frage ist schon oft gestellt worden: „Was habe ich dann davon, wenn es anders auch geht?“ Lassen wir die Frage mal offen. Versuchen wir, sie über etwas Anderes aufzulösen, nämlich mit der Frage: Was ist denn das Kernstück des wahren Glaubens? Was muss man haben, dass man bei Gott ist und sein Heil erlangt?  Aber wir haben bitte „Heil“- wenn ich es so sagen darf – ganz konkret zu sehen: Dass es mir gut geht, dass ich schon in diesem Leben mit Krankheit, Leid und Tod und allem fertig werde. Was ist die Forderung? GOTT IST DIE LIEBE! Das ist halt schon so abgegriffen, so ver­braucht. Darüber müsste man Exerzitien halten, was das bedeutet. Bei Paulus ist es so ausgedrückt, und das ist im Grunde dasselbe: „Wir haben nichts anderes zu verkünden als Christus, den Gekreuzigten.“ Während eben es Johannes abstrakt sagt, dass Gott die Liebe ist, sagt Paulus das konkret auch: „Gott ist die Liebe.“ Nur wird es bei ihm eben konkreter, es ist, der restlos sich menschlich hingebende Gott in Jesus Christus.   Wenn Einer also weiß, dass Gott die Liebe ist, und drehen wir es jetzt einmal um, dann wird es nochmal konkret: Die LIEBE ist Gott, wo Liebe ist, ist ER. Also derjenige hat den wahren Glauben, der sich nicht mehr an Menschen festmacht, sondern an Gott festmachen kann, sodass sein Leben von wo anders her nun getragen wird.

Damit es noch praktischer wird, hier ein Beispiel: Ich wurde gebeten, einem jungen Mann zu helfen. Er konnte sehr offen von sich reden und sagte gleich am Anfang: „Wissen Sie, ich habe keinen Glauben, ich glaube an das Schicksal.“ Was war geschehen? Er hatte 9 Jahre mit seiner Freundin zusammen­gelebt, also Ehe ohne Trauschein. Er hat diese Freundin lieben ge­lernt. Und diese Freundin hat ihm eines Mittags erklärt: „Ab heute Nach­mittag bin ich nicht mehr bei dir.“ Er war total fertig, sogar nahe am Selbstmord. Was soll ich jetzt diesem jungen Menschen sagen, dem sein ganzes Glück die Beziehung zu dieser Frau war und die nun weggegangen ist? Ich habe in diesem Gespräch gespürt, dass er dauernd von unserem Gott redete, aber es nicht wusste. Was würden sie einem Menschen sagen, der sagt, dass er nicht mehr leben kann? Ich kann sagen, dass er katholisch werden muss, dass er in die Kirche gehen muss. Aber das ist bei ihm so weit weg. Was ist der nächste Schritt? Wenn ich ihm nur zeigen könnte, wovon er lebt, was er mit dieser Freundin erfahren hat an echter Liebe, dass das, was ihn hält, das ist, worauf es ankommt! Das ist im Letzten nicht seine Freundin, sondern das ist letztlich Gott, der sich ihm geschenkt hat in dieser Beziehung. „Ja, wenn ich es nur auch so sehen könnte!“ Dieses Gespräch war erst ein Anfang, und ich konnte ihm sagen, dass es mich leidenschaftlich bewegt, ihm diesen Gott zu zeigen. So konnte dieser Gott ihn praktisch retten. Man kann auch sagen: Der wahre Glaube ist überall dort vorhanden, wo ein Mensch weiß, dass das ,was ihn rettet, nicht er selbst ist, dass es letzt­lich nicht irgendein Mensch ist oder eine Institution, sondern dass das, was ihn rettet, nur Gott ist. Das geschieht, wenn ich n konkreter Form IHM sagen kann – ganz gleich wo ich gerade stehe: HAB‘ ERBARMEN MIT MIR!“

Ein anderes Beispiel aus meiner Kinder- und Jugendzeit: Wir kannten eine alte Frau aus der Nachbarschaft, die wir sehr schätzten. Diese Frau war aus der Kirche ausgetreten, weil sie so viel Gehässigkeit von Katholiken erfahren hat, dass sie es einfach nicht mehr ausgehalten hat. Und schon seit ihrer Jugend­zeit trennte sie sich von der Kirche und stand in Opposition zur Kirche. Als ich das Abitur hatte, fragte sie mich: „Was machst Du jetzt dann?“ Ich sagte ihr: „Ich möchte Priester werden.“ Da sagte sie, dass das ja großartig ist, aber sie selbst an diesen Herrgott nicht mehr glaubt. Sie würde sich um die alten Leute kümmern, das wäre ihr Herrgott, Die Frau ist dann gestorben, und ich war auf ihrer Beerdigung. Da sagte ein alter Mann, den sie betreute unter Tränen: „Sie war uns allen eine Mutter.“ Wer kann da noch sagen, dass das nicht der wahre Glaube ist? Sie hat das getan, was ihr verstellt worden ist. Sie hat Erbarmen gehabt für die Menschen. Ich habe mit Leuten geredet, die von ihrer Zuwendung gelebt haben. Beispiele über Beispiele könnten wir bringen.

GOTT IST DIE LIEBE.  Wenn Du merkst, dass die Liebe nichts Menschliches ist, sondern etwas Göttliches, und wenn Du in Deiner Not schreien kannst, dass der Herr sich Deiner erbarmen soll, dann geht es weiter.

So sehen wir auch, dass wir Christen, die wir in der Gemeinschaft der Kirche leben dürfen, uns auch schwertun, weil wir diesen unendlich nahen und liebenden Gott durch unsere Egoismen und Institutionalismen und alles Technische und Äußere und alles allzu Mensch­liche so weit wegbringen. Ich bin froh, wenn ich weiß, hier ist menschliches Gelingen, und da ist Gott. Freilich, auch der Egoismus ist da, Unkraut und Weizen sind immer beisammen.

Würden nur alle Menschen Gott annehmen und aufnehmen, dann hätten wir den Frieden und das Reich Gottes auf Erden. GOTT IST DIE LIEBE!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  1. Lesung: Nehemia 8, 2-4.5-6.8-10
  2. Lesung: 1 Korinther 12, 12-30

Evangelium: Lukas 1, 1-4;4, 14-21

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Ich begrüße Sie herzlich zum 3. Sonntag im Jahreskreis! In der Lesung weist uns der Apostel Paulus darauf hin, dass wir alle  E I N E R  sind, der Leib Christi, jeder mit seinen Fähigkeiten, mit seinen Gaben, die Aufgaben sind.

Im Evangelium zeigt uns Lukas sein Anliegen, warum er das Evangelium geschrieben hat und auch, was die Sendung Jesu eigentlich ist.

 

 

Predigt:

 

Liebe Schwestern und Brüder!

 

Das Evangelium heute greift eine schwierige Situation auf, die wir gerade in unserer Zeit wieder vorfinden:

Woher bekommen wir die Gewissheiten unseres Glaubens? Wo finden wir sie? Wir werden feststellen, dass wir, die wir noch Vorstellungen haben wie vor fünfzig Jahren, umdenken müssen, um die eigentliche Botschaft, das Eigentliche, was Jesus gebracht hat, nicht zu verlieren.

Es geht hier um die historische Zuverlässigkeit der Berichte über das Leben Jesu. Da sagt uns die heutige Wissenschaft, dass wir über die praktisch historische Zuverlässigkeit im Neuen Testament nichts finden. Wie ich im Studium war, da war die große Problematik, ob es Jesus überhaupt gegeben hat, ob wir nicht nur den Jesus des Glaubens, den literarischen Jesus haben; das ist überwunden. An der historischen Wirklichkeit Jesu zweifelt heute niemand.

 

Aber, wer war dieser Jesus?

Historisch gesehen war ER wohl mehr als nur dieser Ausschnitt, den uns die Evangelien zeigen.

Die Sprachforscher, die aramäisch, jüdisch, hebräisch beherrschen, die sagen, das Thomasevangelium ist eines der ältesten Schriften, es zeigt uns Jesus als Weisheitslehrer, der in Sequenzen, in Versen gesprochen hat, die man auswendig lernen kann, damit SEINE Jünger SEINE Lehre weitergeben können.

Als ich vor ca. dreißig Jahren den Auftrag bekam, diese neuen biblischen Ergebnisse der Lehrerschaft, die Religionsunterricht geben, zu vermitteln, war das äußerst schwierig.

„Ja, wenn das alles nicht mehr stimmt, wenn das Jesus nicht wortwörtlich gesagt hat, ja dann geben wir keinen Religionsunterricht, keinen Bibelunterricht mehr.

In meiner Kinderzeit hat man noch gelernt, dass den Jonas der Walfisch gefressen und dann wieder ausgespuckt hat. Das ist mir zum Verhängnis geworden, weil ich das so nicht glauben konnte, dass Jonas, der im Bauch des Walfisches war, das Beten angefangen hat. Doch mir hat der Religionslehrer – ich habe ihm längst verziehen – gesagt: „Das musst Du glauben, das ist Wort Gottes. Wenn Du das nicht glaubst, dass der Walfisch den Jonas gefressen hat und dass der im Bauch gebetet hat und dann nach drei Tagen wieder ans Land kam, dann hast Du eine Todsünde.“

Ich habe es immer wieder gebeichtet, weil ich den Jonas nicht glauben konnte. Dann habe ich im Lexikon auch noch gelesen, dass der Walfisch so einen engen Schlund hat wie ein Mensch, dass da kleine Krebse durchgehen können, aber nie ein unzerkleinerter Prophet.

Und der Beichtvater hat gesagt: „Wenn Du das nicht glaubst, kann ich Dir nicht mehr die Absolution erteilen“ (in welchen Zwängen muss der gewesen sein). Das war für mich Verdammung; ich habe den Jonas nicht glauben können.

Dass das eine Lehrgeschichte ist, wo man sagen muss: Stell dir das mal vor, da musste ein Prophet lernen, dass Gott die Leviten auch mag, dass ER jeden mag, der sich bekehrt und liebend wird, bildlich gesprochen, dass er einen Prozess durchmacht, verschlungen wird, dann in die Finsternis, ins Unheil kommt, bis er dann geläutert durch diese Prozesse kapiert, dass Gott die Liebe ist – eine wunderbare Geschichte.

 

Ein Kurskollege von mir hat seine Probekatechese gehalten über den Jonas und hat in diesem Sinn gesprochen, und das war vor 40 Jahren. Dann haben die Professoren einen Rat abgehalten, ob man ihn als Ungläubigen entlassen müsste. Aber er ist heute noch ein sehr aufgeschlossener Priester und Pfarrer.

Und so ist es heute das Eigentliche, das Tiefe, das Innere, das Unvergängliche, das uns in diesen Sinngestalten nahegebracht wird. Wenn uns das aufgeht, dann ist es nicht mehr wichtig, ob es genauso historisch geschehen ist wie es da steht.

 

Und jetzt kommt Einer und sagt, bei Lukas steht doch genau: „Ich habe mich entschlossen, allem von Anfang an nachzuforschen, um es der Reihe nach aufzuschreiben, und so kannst du dich auf mich verlassen.“ Es waren Überlieferungsstücke, Erzählungen, Erinnerungen, und jeder, der ein Buch schreibt, der braucht eine Gliederung, wie er alles zusammenbaut, damit der Leser möglichst gut auf das Eigentliche kommt.

 

 

 

 

Und was aber Lukas zeigen möchte, geschieht im Innern des Sprachlichen, wo der Prophet sagt: „Er hat mich gesandt, um den Armen die Heilsbotschaft zu bringen, um den  Gefangenen (das sind die Eingesperrten, die mit sich und anderen innerlich und äußerlich Eingesperrten) die Freiheit zu bringen, den Blinden das Augenlicht (der Durchblicke eröffnet, der Zusammenhänge vermittelt, der möglich macht, alles einzuordnen, der es möglich macht, mit seinem Leben mit den vielen Rätseln zu leben und umzugehen und einfach, der die Zerschlagenen, die Kaputten wieder richtet, repariert).“  Das will er zeigen.

Man hat auch zur Zeit Jesu gedacht, der Messias müsste politisch sein, wie David, so wie David es für kurze Zeit fertiggebracht hat, ein Friedensreich aufzubauen. Jesus soll die Römer vertreiben, ER soll die Herrschaft, das Etablissement der Schriftgelehrten und Pharisäer, durchbrechen. Auf dieser Ebene, irdisch gesehen, ist Jesus total gescheitert. Und nun sagen heute auch die Wissenschaftler, wollte man die Glaubensgewissheit auf historische Daten festlegen, dann würde das Christentum das dritte Jahrtausend nicht überstehen. Würde man nicht sozusagen die inneren Wirklichkeiten, das, was Jesus uns bedeutet, das Unvergängliche in die Gegenwart bringen, dann könnte es uns im Leben auch nicht mehr tragen. Dann sind wir dauernd mit unserem Glauben dem Streit der Wissenschaftler ausgesetzt, die heute das reden und morgen was Anderes, dann muss man sich in einem Jahr ein paarmal umstellen.

 

So kommt jetzt ein Wort – da ist das Entscheidende drin, wenn Lukas schreibt:

„Jesus kehrte von der Kraft des Geistes erfüllt zurück.“

Das ist SEINE innere Erfüllung mit Gott, mit der Botschaft von der Liebe Gottes. Und so zeigt uns gerade Lukas Jesus als den Heiland der Armen, der in der Kraft der Liebe verbindet und offenbar macht, wie die Menschen befreit und erlöst werden können.

Wenn wir die frohe Botschaft als Lebenskraft erfahren wollen, als eine Kraft, die uns im Leben trägt, auch wenn äußerlich alles schiefgeht, die uns trägt in der Krankheit, durch die Krankheit, in der Armut und in unserer Schuld, in unserer Zerrissenheit, unserer Schwachheit, wenn das aufgeht, in unserem ganzen Bewusstsein aufgeht, dann trägt es unser Leben.

 

Nun kommen wir wieder auf das, worum wir uns ja dauernd bemühen:

Gott liebt dich immer, bedingungslos, unverlierbar, und die Anderen auch.

Und das ist die Fülle der Zeit, die Erfüllung unserer Sehnsucht, die auch, wie Augustinus sagt, als unerfüllte Sehnsucht in jedem Menschen verborgen ist. Das, wonach du dich sehnst, das gab es immer und das gibt es, und darum ist Gott Mensch geworden, damit das ganz menschlich sichtbar und erfahrbar wird.

 

 

Hängt euch doch nicht fest an dem Äußeren, das sind Vorstellungshilfen, damit das Innere aufgehen kann und euch tragen kann; das ist eben Mystik. Und das meint das viel zitierte Wort von Karl Rahner: „Der Christ der Zukunft wird Mystiker sein oder er wird nicht mehr sein.“

So versteht es auch Jesus, er zitiert Jesaja: „Er hat mich gesandt, um den Armen die Heilsbotschaft zu bringen.“ Und wenn Jesus sagt, das ist heute in Erfüllung gegangen, das mag vielleicht anmaßend klingen, aber es heißt, IHM ist bewusst, das, was ER zu bringen hat, ist kein menschliches Fabrikat, sondern das ist IHM gegeben, das ist die Kraft des Geistes.

„Der Geist des Herrn ruht auf IHM“, d.h., was ich euch sage, das ist mein Auftrag. Und so müsste eigentlich jedem Religionslehrer, Priester, Pfarrer bewusst sein, dass er nicht seine eigenen Aggressionen oder Probleme auszuschütten hat, wenn er von Gott redet, sondern dass er das, was der Geist durch Jesus geoffenbart hat, zu vermitteln hat so gut es geht, so dass ich ganz ehrlich sagen müsste, ich will ja nicht meine Weisheit vortragen, sondern das, wovon ich sagen kann, das trägt mein Leben, ich bin davon überzeugt. Dann kommt der Einzelne dazu, der aus seiner Lebenserfahrung heraus sagen kann, so wie Paulus einfach sagt: „Ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch überliefert habe“ – es ist nicht mein Gebilde, was ich weitergebe.

 

Dass das sichtbar wird, dass es nicht so schwierig ist, ein kleines Beispiel:

Es ist ein Beispiel, wie eine Legende tiefste Wahrheit enthält. Mir hat bei einer Tagung jemand erzählt von einer Weihnachtspredigt. Eine ganz kurze Geschichte, in der alles gesagt ist, was Jesus bringt. Das ist die Geschichte, die Geschichte vom Wolf, der das Jesuskind fressen wollte:

Es ist die Heilige Nacht auf den Fluren von Bethlehem: Die Herrlichkeit des Herrn strahlt auf sie, und der Wolf kommt wie jede Nacht zur Herde und holt sich ein Lämmlein, so als Nachtessen. Und dann ist der Wolf jetzt da auf den Fluren von Bethlehem, und dann fragt er sich, was ist denn da heute los? Was ist da für eine Aufregung, und er horcht und er horcht, bis er hört von einem Kind, von einem neugeborenen Kind. Er denkt, uih, ein neugeborenes Kind, das wäre mal was Anderes als immer die langweiligen Lämmer. Das Kind im Stall hole ich mir. Und dann schleicht er sich wieder zurück, und wie es finster und ruhig ist, schleicht er sich an den Stall heran und alle schnarchen und schlafen schon. Nur vom Kind hört er noch einen Krächzer, das Kind ist also noch wach. Er wartet noch ein bisschen, und dann geht er an die Krippe hin und denkt: Ah, jetzt hab‘ ich’s! Er streckt seinen Kopf und macht sein Maul auf, und dann

streichelt das Kind seine Schnauze und krault ihn hinten am Kopf. Und auf einmal kann er das Kind nicht mehr fressen.

 

 

 

 

 

Und noch etwas geht in ihm vor, er merkt auf einmal wie sein Fell aufspringt, sein Wolfsfell zerreißt. Dann fällt ihm das ganze Fell ab, und dann steht da -der Mensch.

Der Pfarrer hat diese Geschichte als Weihnachtslegende gebracht, und die, die dabei war, hat mir erzählt, die Leute waren mäuschenstill. Kein Wort hat er sonst gesagt, weil jeder sieht in diesem Bild die tiefe Wahrheit, wie das Wolfshafte, die Aggressionen und das alles abfällt und wie durch diese Liebe, durch die bedingungslose Liebe, der Mensch zum Menschen wird.

So gibt es diese vielen, vielen Möglichkeiten zum Aufmerksam-Machen auf das Eigentliche, was sich in Jesus erfüllt hat, in der Geschichte, weil gerade das, was IHN erfüllt hat, der Geist Gottes durch IHN in unsere Welt unverlierbar über historische Vergänglichkeiten eingegangen ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 GOTT GEHT MIT, WORAUF DU DICH VERLASSEN KANNST!

 

Näheres zu Elmar Grubers Predigten

, eingestellt von Redaktion (Kategorie: PREDIGTEN DURCH DAS KIRCHENJAHR)

VORWORT – Predigten zu den Sonn- und Feiertagen nach Lesejahren A / B / C  –  Seit 1. Dezember 2014 ist Lesejahr B.

Herr Pfarrer Elmar Gruber hat seine Predigten immer vollkommen frei gehalten, also ohne jegliche schriftliche Unterlagen. Bevor er ans Ambo trat, hatte er sich ein Grundkonzept überlegt; die Worte, die er dann sprach, waren „von oben“ eingegeben, inspiriert.

Der Text der Predigten wurde mit Erlaubnis Elmar Grubers von einer gläubigen Christin während des Gottesdienstes privat auf einem Cassettenrecorder aufgenommen und danach geschrieben. Wir danken dieser Frau, die anonym bleiben will, von ganzem Herzen, denn durch sie haben wir jede Woche einen unschätzbaren Wert!